Die Lebenswelten unserer Städte sind in weiten Teilen von Phänomenen geprägt, die sich planerischen Prozessen entziehen. Die Serien dieser Werkgruppe versammeln visuelle Erzählungen von diesen Seiten der Stadt: tausende Menschen, die virtuelle Monster jagen und die Stadt zur Bühne für ein Spiel machen, in dem sich virtuelle und physische Realität vermischen; Stromkabel, die ein Eigenleben zu führen scheinen und sich mit Natur und Stadt verweben; die Typologie der koreanischen Motels, deren Gestaltungsprinzipien sich abseits üblicher architektonischer Kategorien entwickeln und einen eigenwilligen Ausdruck für komplexe soziale Bedingungen formulieren.