Das Landesmuseumuseum für Kunst und Kulturgeschichte am Domplatz von Münster behergt Kunst vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Avantgarde. Der Neubau von Staab Architekten schließt an den Neorenaissance-Altbau von 1908 an und ersetzt ältere Erweiterungsbauten aus den 60er- und 70er-Jahren. Eine Sequenz von vier öffentlichen Räumen – der Vorhof am Domplatz mit der charakteristischen Spitze des Neubaus, das Eingangsfoyer, der Patio und der Vorhof an der Rothenburg – ermöglicht eine Durchwegung des Gebäudes und verwebt dieses in das städtische Wegenetz. Die innere Struktur wird von den Sie begleitenden Baukörpern bestimmt. Der erste bildet sich aus der Blockbebauung heraus und entwickelt den Rundgang durch die chronologische Sammlung. Im zweiten – durch die gegeneinander versetzten öffentlichen Räume vom Blockrand getrennt – werden die Sonderbereiche, die Landsegeschichte und die Wechselausstellung untergebracht. Der Ausstellungsrundgang wird zusätzlich über gezielt gesetzte Ruheorte mit Ausblicken rhythmisiert, die sich auf Fixpunkte im städtischen Umfeld beziehen.

Videoinstallation im Patio
Pipilotti Rist: Münsteranerin, 2013. Courtesy die Künstlerin und Hauser & Wirth

Bauherr

Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Aufnahmezeitraum

2014

Auszeichnungen

Auszeichnung guter Bauten 2014 des BDA Münster-Münsterland - Auszeichnung

Staab Architekten - LWL-Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster + Info
zurück